40 Jahre Freizeitforschung: Wie sich unsere freie Zeit verändert hat

Shownotes

Staffel 5, Folge 7

Seit 40 Jahren untersucht die Stiftung für Zukunftsfragen, wie die Deutschen ihre Freizeit verbringen – und in dieser Zeit hat sich einiges verändert. Sport erlebt einen bemerkenswerten Aufschwung, digitale Angebote prägen den Alltag immer stärker und gleichzeitig treffen sich nur noch 19 Prozent regelmäßig mit Freunden. Doch bedeutet mehr digitale Freizeit automatisch weniger Gemeinschaft?

Erfahre in dieser Jubiläumsfolge, wie sich unser Freizeitverhalten über vier Jahrzehnte gewandelt hat, über wie viel Freizeit wir verfügen und welche Rolle Videospiele, Künstliche Intelligenz und persönliche Begegnungen künftig spielen werden. Ein Blick zurück und nach vorn auf die Frage, was wir in unserer freien Zeit wirklich machen.

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Transkript anzeigen

00:00:10: Hallo und herzlich willkommen.

00:00:43: Schön, dass du wieder dabei bist!

00:00:45: In dieser Folge geht es um unseren Freizeitmonitor, unsere Studie zum Freizeiverhalten der Deutschen die wir ja jedes Jahr vorstellen.

00:00:57: Tatsächlich haben wir das erste Mal vor vierzig Jahren das Freizeitwahrheiten der Deutschen untersucht und können somit wirklich auf eine sehr, sehr lange Reihe bis zu neunzehnundsechzig zurückblicken.

00:01:09: Das ist ein wirklich beachtlicher Zeitraum.

00:01:11: also muss man an der Stelle schon sagen Wir haben damit die längste kontinuierliche Beobachtung des Freizeitsvertfaltens in Deutschland.

00:01:19: Es gibt uns wirklich Möglichkeiten Entwicklungen über ihr Zehnten wegzusehen Und jetzt nicht nur irgendwie kurzfristige Trends wie es uns in der Regel der Fall ist.

00:01:28: Ja, das stimmt!

00:01:29: Aber Uli, bevor wir jetzt tief in die Daten und auch eben diesen spannenden vierzig Jahresvergleich einsteigen eine persönliche Frage an dich wenn du an dein letzten Werktag zurückdenkst also gestern Wie viele Minuten Freizeit hattest Du da?

00:01:43: Also ganz realistisch indem du wirklich nur das tun konntest was du wolltest was dir Freude macht.

00:01:49: Wenn du dich erinnerst hast du gestern mir viele Sachen rüber geschickt, die ich bearbeiten musste.

00:01:54: Sofern gestern klar... Also irgendwann war es natürlich auch durch und die Kinder waren zu Hause und wenn das alles zusammenrechnet würde ich sagen vielleicht dreieinhalb Stunden insgesamt?

00:02:09: Das ist so was ich glaube was ich gestern zur Verfügung hatte.

00:02:13: Wie sieht's bei dir aus.

00:02:16: Ich würde eigentlich sagen, ich glaube ein bisschen weniger.

00:02:19: Also die dreieinhalb Stunden nur tun und lassen was ich wollte.

00:02:24: Ich musste zwar nicht den ganzen Tag arbeiten, ich habe ja einen super guten Chef.

00:02:29: Aber ich würde vielleicht sagen so zwei Stunden?

00:02:33: Zwei Stunden nur!

00:02:34: Ja okay also damit liest du deutlich unter dem Schnitt.

00:02:38: Das darf man nicht vergessen.

00:02:39: Wenn wir uns das mal anschauen... Für einen werktätigen Bundesbürger an einem Werktag hat er im Schnitt gut vier Stunden zur Verfügung.

00:02:49: Das ist auch ein Wert, der so über die Jahrzehnte wirklich fast gleichgeblieben ist.

00:02:54: Also wir haben es jetzt vier Jahrzehnelang befragt und natürlich hatten man das Gefühl – das war doch früher alles viel mehr aber das war's eben nicht!

00:03:02: Und du liest da also unter diesen vier Stunden, da liest du dann doch recht deutlich.

00:03:07: Ist ja auch nicht jeden Tag so?

00:03:09: Du hast ja nur noch gestern gefragt, also das heißt im Durchschnitt hat der Deutsche vier Stunden Freizeit so an einem Werktag.

00:03:16: Aber woher kommt denn dann dieses Gefühl dass ich glaube wenn ich die meisten frage vielleicht habe jetzt hier auch keine Uhr dabei gehabt?

00:03:22: Vielleicht hatte ich ja auch mehr aber ich hatte das Gefühl keine vier Stunden Freizeit hatte.

00:03:28: Ich glaube natürlich wirklich, dass es viel von der Lebensphase abhängt.

00:03:31: also du bist natürlich auch als verheiratete Mutter von zwei Kindern so dieser Rush Hour des Lebens und wenn ich irgendwie immer mitkriege was du alles machst das ist natürlich Auch viel, also nachweislich ist es ja auch wenn wir diese vier Stunden nehmen.

00:03:45: Also Eltern im Alter von twenty- bis neunvierzig haben nur drei Stunden, also eine Stunde weniger.

00:03:51: Wenn du jetzt dagegen rechnest was Singles in der Altersgruppe zur Verfügung haben oder Paare ohne Kinder das ist eben dann auch ein Sprechen mehr.

00:03:59: Das ist schon ein großer Vorteil für die.

00:04:02: am meisten Freizeit ganz klar haben Ruheständler, die eben nicht mehr im Erwerbsprozess sind.

00:04:07: Die haben fast fünf Stunden pro Tag.

00:04:09: also insofern hängt es glaube ich auch wirklich immer davon ab, in welcher Phase des Lebens man gerade ist.

00:04:14: Okay dann ist das ja auch wirklich ein total nachvollziehbar und belegbarer Grund warum viele Familien oft über Erschöpfung klagen denn sie haben einfach Stichtwerk keine Zeit für Erholung.

00:04:24: aber wir haben uns ja nicht nur angesehen wie viel Zeit die Deutschen haben sondern auch was Sie in dieser Zeit tun.

00:04:30: Und hier dominieren im Wochenrhythmus ganz klar digitale Aktivitäten.

00:04:35: Also an der Spitze der regelmäßigen Freizeitaktivitäten steht das Internet mit siebenundneunzig Prozent gefolgt vom Fernsehen, mit Vierundachzig Prozent oder auch der Smartphone-Nutzung – mit Einenundachtzig Prozent die angeben, dass Sie das mindestens einmal die Woche machen.

00:04:51: Ja also da sehen wir wirklich ganz klar, dass die meisten und die häufigsten Freizeitaktivitäten gegenwärtig ganz klar medial geprägt sind.

00:05:00: Das andere ist ja fast ein bisschen dann schon ergänzend, also natürlich auch immerhin siebzig Prozent sagen mindestens einmal pro Woche.

00:05:07: gehen Sie Ihren Gedanken nach.

00:05:09: zwei Drittel sagen sie faulenzen oder chillen einfach mal.

00:05:13: das soziale gibt es natürlich noch Zeit mit dem Partner verbringen einen Kaffee trinken gehen mit einer Freundin als auch das übt die Mehrheit aus.

00:05:21: Was dann so der letzte Bereich ist, und das ist ja was viele, glaube ich auch klassisch mit Freizeitverbinden, ist ja die ganze Aktivsein.

00:05:27: Da gibt es nur wenig Aktivitäten, die überhaupt von der Mehrheit der Bundesbürger mindestens einmal pro Woche ausgebärden.

00:05:34: Das ist Sportreiben, das ist mal ein Spaziergang machen oder etwas für die Gesundheit tun oder Natur aufhalten also schon relativ wenig

00:05:44: Aber in der Natur aufhaltend.

00:05:45: was für die gesundheit tun?

00:05:46: Ist jetzt hier vielleicht gar nicht unbedingt so.

00:05:47: das klassische aktive, was ich mir jetzt vorgestellt hätte.

00:05:52: Also so wie Ausflüge machen oder in Museen gehen, also auch kulturelle Aktivitäten nachgehen, Partys feiern feste Feiern das findet sich alles nicht so in den... Das macht nicht die Mehrheit der Deutschen Regelmäßig?

00:06:05: Das stimmt.

00:06:06: Also wenn ihr die außerhäuslichen Freizeit-Aktivitäten so anschaust, da kann man fast eher davon reden dass das die Highlights des Monats sind.

00:06:12: also wenigstens die Hälfte der Bundesbürger geht einmal pro Monat ins Restaurant Die Hälfe ist ja im Garten aktiv nicht mal die hälfte macht irgendwie solche Sachen wie keine Ahnung Wochenendfahrt auf Flohmärkte gehen ehrenamtliches Engagement jeder vierte hoher Wert übrigens nach wie vor Und solche Sachen, die man vielleicht auch mit dem Ausgehen verbindet zum Stammtisch gehen in die Kneipe gehen irgendwie mal in die Bar gehen.

00:06:38: Das sind alles Werte, die im Jahresvergleich errückläufig sind.

00:06:43: Also wenn wir uns das Ganze... Du hast jetzt gerade Jahresvergläche angesprochen, mal so über wirklich diese vierzig Jahre hinweg anschauen.

00:06:50: Wie hat sich da also unsere Geselligkeit?

00:06:55: Die Gemeinschaft, gemeinschaftliche Freizeit verändert, also ist sie weniger geworden?

00:07:00: Das

00:07:01: ist eine gute Frage.

00:07:02: Also wenn ich mir so anschaue nehmen wir jetzt einfach mal die auf der einen Seite die Top Ten.

00:07:06: da gibt es an sich nur zwei Aktivitäten die in allen Untersuchungen der letzten vierzig Jahre in den Top ten waren.

00:07:13: das war ein Radiohörn und Fernsehen.

00:07:15: also echt alte oder alte Medien kann man ja wirklich sagen und Fernsehen diesen Jahr immer noch mehr Menschen als vor vierzig Jahren, also abgesangtes Fernsehen.

00:07:27: Das ist auch nach wie vor nicht der Fall.

00:07:29: Es hat nur ergänzt durch Internet und wenn du so gesellige Sachen anschaust das ist schon auffällig.

00:07:34: Also die neunzehnt sechsen achtzig haben so in etwa zwei von fünf also siebenund dreißig Prozent angegeben dass sie regelmäßig mit Freunden unterwegs waren.

00:07:45: Das is dann sogar noch um die Jahrtausendwende mal ein bisschen gestiegen auf forty-fünf Prozent.

00:07:50: Heute, aktuell im Jahr zwanzig sechsundzwanzig sind es nur neunzehn Prozent.

00:07:53: Also in etwa die Hälfte von dem was das vor vierzig Jahren war.

00:07:57: Das ist schon wirklich auffällig!

00:07:59: Das ist

00:08:00: total auffallig.

00:08:03: Kannst du dir das erklären?

00:08:04: Sind wir einfach nicht mehr so gesellig oder hat sich das irgendwo in einem anderen Bereich verlagert?

00:08:11: Glaube ich schon.

00:08:12: Ich glaube natürlich schon dieses mit Freunden unterwegs sein... Du hast die einzige Möglichkeit, mit deinen Freunden in Kontakt zu bleiben.

00:08:20: Klar du kannst telefonieren aber das ist ja auch erst so dass das Telefon als Kontaktbrücke gekommen ist in den neunziger Jahren entstanden und heute hast du natürlich ganz andere Möglichkeiten.

00:08:29: also du verlagerst einfach deine sozialen Kontakte oftmals auch in den virtuellen Raum und chat es irgendwie mit denen schreibst ihr mir eine kurze Nachricht bleibst irgendwie anders in Kontakt.

00:08:40: jetzt nicht mehr unbedingt dieses physische Treffen Wobei, das dürfen wir nicht vergessen.

00:08:44: Das ist an sich natürlich eher eine Ergänzung als jetzt ein Ersatz.

00:08:47: also man sollte schon aufpassen dass man die Freunde nicht nur virtuell hegt und pflegt.

00:08:53: Hat es vielleicht auch was damit zu tun?

00:08:55: Dass man ja sieht man ja auch bei

00:08:58: z.B.,

00:08:58: wenn es um Vereinskultur geht, dass man nicht mehr so langfristig planen möchte und sich festlegt.

00:09:04: Also sieht man da auch dieses schnelle Springen von einer Aktivität zur anderen.

00:09:11: Es muss kurzfristiger sein, individuell planbar sein.

00:09:16: Und dass es deswegen weniger Verabredung mit Freunden gibt?

00:09:19: Ganz bestimmt und ich glaube gerade bei den Jüngern, die auch die Befragten näher anschauen ist schon diese Verbindlichkeit und langfristige Planbarkeit immer mehr Bundesbürgern schwerfällt.

00:09:32: Ich möchte das bei meinen eigenen Kindern sehen, wenn ich die frage, was machst du heute?

00:09:36: Und es ist irgendwie vormittags ... Das weiß ich doch jetzt noch nicht, Papa!

00:09:39: Wie stellst du dir das vor?

00:09:40: und am Nachmittag kannst du nachfragen, ja, ich weiß nicht, ich mach dieses oder jenes oder vielleicht machen wir auch nur das.

00:09:45: Also das ist so wirklich Spontanität wie ich sie fast früher gehabt habe in meiner Kindheit weil man irgendwie spontan dann entschieden hat.

00:09:54: Es ist ja heute anders.

00:09:55: Heute willst du alle Optionen offenhalten und willst dann entscheiden Was passt gerade zu dem, was ich jetzt gerade möchte oder wo ist wer?

00:10:03: Das ist glaube schon heute deutlich wichtiger als früher.

00:10:06: Ein gutes Beispiel dafür fällt mir ein – ist ja das Gaming!

00:10:10: Also wenn wir uns das ansehen, dass spielen heute viele nicht mehr alleine gegen den Computer sondern online vernetzt mit anderen und vor allem auch jüngere Bundesbürger, dass sie sich dann halt eben vielleicht eher dort treffen.

00:10:23: Weil es ist jeder Dritte nutzt Videospiele regelmäßig und dafür sind dann ja die klassischen Aktivitäten, oder die klassische Spiele sowie Gesellschaftspiele so ein bisschen zurückgegangen.

00:10:35: Das stimmt wobei Gaming natürlich den großen Sprung auch wirklich während der Pandemie gemacht hat.

00:10:40: also wenn man sich die Zahlen in diesem Langzeitvergleich anschaut das war hier immer zwischen fünf und zehn Prozent über die ganzen Jahrzehnte und dann kam vor zwanzig-zwanzig ist es auf einmal fast die über twenty-fünf Prozent gewesen und seitdem eben auch weiter steigend.

00:10:55: Also da merkt man wirklich, dass viele das da so für sich erkannt haben.

00:10:59: und machen wir uns jetzt vor ich bin jetzt nicht der große Gamer aber diese Spiele haben ja auch eine hohe Attraktivität also sie unterhalten sie geben dir Bestätigung du kannst wie du gesagt hast mit anderen dann wieder gemeinsam auch Sachen machen.

00:11:15: also ist ja schon auch ne Branche die sicherlich attraktiv für viele Bundesbürger ist.

00:11:19: Ja genau, also das vielleicht auch eben für Ältere ein bisschen schwer es nachzuvollziehen dass man ja gar nicht unbedingt auch wenn man physisch alleine in einem Raum sitzt, dass man aber eigentlich ja doch mit anderen ganz stark im Austausch ist weil man ihnen gemeinsam durch das Internet verbunden an einer Mission arbeitet.

00:11:36: Genau!

00:11:36: Also das ist etwas und das kann ja auch durchaus Spaß machen.

00:11:40: Ich glaube ich heute mittlerweile ist man da ja auch weiter als es früher war, wo die große Angst war.

00:11:45: Irgendwie vor Ego-Shootorn und das ist irgendwie der Start in deine... Dass du zum Terroristen oder weiß ich nicht was wirst.

00:11:52: Das ist ja alles nachgewiesen, dass das ja nicht unbedingt der Fall war, dass er die absolute Ausnahme war sondern natürlich das Gaming.

00:12:00: Auch viele Dinger hat sie durchaus erstmal gut sind!

00:12:03: Ja Es gibt aber auch einen Bereich, ich sage es mal, in der körperlichen Welt also physisch, der stark geworden hat und das is der Sport.

00:12:12: Also auch hier sehen wir ja ganz deutlich, vor vierzig Jahren gaben ja lediglich achtzehn Prozent an mindestens einmal die Woche Sport zu treiben und heute sind es mehr als die Hälfte dreifünfzig Prozent der Deutschen.

00:12:24: Woher kommt das?

00:12:25: Ich glaube in erster Linie ist es wirklich der bewusste körperliche Ausgleich.

00:12:30: zudem dass wir halt irgendwie doch viele von uns eher am Schreibtisch sitzen oder eher drinnen beruflich tätig sind Studieren oder an der Schule sind, dass man dann versucht auch den körperlichen Ausgleich zu haben.

00:12:42: Zusätzlich glaube ich natürlich schon das Sport ein Stück weit dazu dient was für deine Gesundheit zu tun und was wir dann auszusehen zu tun also dass das viele Aspekte sind.

00:12:51: Und Sport darf man nicht vergessen wenn wir vorher darüber gesprochen haben Geselligkeit, Sport machst du ja oftmals mit anderen zusammen.

00:13:00: Eine weitere Aktivität über die ich mich gefreut habe?

00:13:03: weil wir das immer, ich sag ja schon fast predigen, einfach auch mal nichts tun und faulenzen und chillen.

00:13:10: Tatsächlich hat diese Aktivität auch zugelegt also immer mehr Leute es waren um rund fünfzehn Prozentpunkte jetzt um zehn Jahresvergleich nehmen sich also immermehr Leute wirklich eine bewusste Auszeit für ihre Regeneration?

00:13:25: Ja sehe ich auch.

00:13:26: Also ist auch wieder der Ausgleich, glaube ich zu dem was du in der Nicht-Freizeit tust.

00:13:31: Diese ständige Erreichbarkeit, ständig alle Bälle in der Luft halten dass man dann eben sagt okay für die einen ist es Sport, für die anderen ist das eher ausrundschillen vielleicht auch beides zusammen all das ist schon eine Entwicklung die glaube ich klug ist um letztendlich auch mental gesund zu bleiben und Stress abzubauen und alles was dazugehört.

00:13:53: Eine ganz neue Aktivität in unserem Freizeitmonitor.

00:13:56: Mittlerweile haben wir ja über hundert Aktivitäten, die wir dort abfragen, ist die Nutzung von künstlicher Intelligenz?

00:14:04: Ja es ist wirklich Wahnsinn!

00:14:06: Also haben wir erstmals abgefragt.

00:14:08: aktuell sagen, dass der Bundesbürger das regelmäßig also mindestens einmal pro Woche nutzen.

00:14:14: bei den jungen Erwachsenen sind es fast zwei Drittel.

00:14:17: Da merken wir wirklich Ein Angebot ist, in der Freizeit was zu tun.

00:14:22: Ganz gleich habt du jetzt ja nur Texte oder Bilder generieren willst aber auch Chatten.

00:14:27: bei meinen Studierenden gerade bei den ausländischen Studierende merke ich immer öfter dass die KI wirklich ein sozialer Ersatz ist das die in allen Lebenslagen gefragt wird Das sie fast wie ein Freund zu sehen ist.

00:14:41: Also es ist eine Entwicklung, das sitze ich als Alter manchmal schwerlich hervorstellen kann oder weniger mache Aber KI ganz klar auf dem Vormarsch.

00:14:50: Prognose für nächste Jahr ist, deutlich mehr als jeder zweite wird regelmäßig die KI nutzen.

00:14:55: Ja.

00:14:56: Uli du hast jetzt ja viele Aspekte eingeordnet?

00:14:58: Wenn wir jetzt aber nochmal versuchen diese vierzig Jahre zusammenzufassen dann ist es so dass das Zeitbudget weitgehend stabil geblieben ist und die familiäre Belastung ziemlich hoch ist, dass digitale unseren Alltag dominiert und Sport als Ausgleich fungiert.

00:15:15: was ist dein Fazit aus diesen Daten für unsere Gesellschaft?

00:15:19: Du hast es schon gut zusammengefasst.

00:15:20: Ich würde jetzt noch sagen, dass wir lernen müssen mit dieser Vielfalt an Optionen die wir einfach haben auch richtig umzugehen.

00:15:30: Ich glaube schon, dass es eine bleibende Herausforderung sein wird.

00:15:33: Diese Spannungsfeld zwischen Reizüberflutung beruflichen Anforderungen und privaten Verpflichtungen, das du auf der anderen Seite eben ganz bewusst für dich selbst dran arbeiten musst, dass du Zeit für Erholung hast – ein Ausgleich für dein persönliches Hobby!

00:15:50: Und dass man immer zu sehen muss, dass man die Zeit wirklich so nutzt wie sie einem dann langfristig auch gut tut.

00:15:58: Das finde ich ist ein sehr schöner Gedanke zum Schluss.

00:16:00: Es geht also nicht nur um die Minuten, die wir zur Verfügung haben sondern um den bewussten Umgang damit.

00:16:07: Genauso ist es und Shakespeare hat das ja schon vor langen gesagt Freude und erfülltes Tun lassen die Zeit wie im Flug vergehen.

00:16:16: Das trifft sicherlich auf die Freizeit in besonderem Maße zu.

00:16:18: Insofern müssen wir die Zeit auch richtig da nutzen.

00:16:22: Vielen Dank fürs Zuhören!

00:16:23: Bis

00:16:23: dann Tschüss.

00:16:27: Wenn ihr selbst Zukunftsfragen habt, dann zögert nicht uns zu schreiben.

00:16:31: Die E-Mail dazu findet ihr in den Infos zur dieser Podcastfolge oder auf unserer Website stiftung für zukunftsfragen.de.

00:16:38: Und wenn euch die Folge gefallen hat, lasst uns doch ein Like da und vergesst nicht uns abonieren!

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